Stadt Süßen

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Törökbálint / Großturwall - Ungarn

VorgeschichteAm 26. Februar 1946 kam der erste Gruppentransport von Vertriebenen nach Süßen: 266 Ungarndeutsche aus Törökbálint/Großturwall.Auch über die Jahre des "Kalten Krieges" bleiben sehr viele persönliche und verwandtschaftliche Beziehungen bestehen.Verfestigung der Beziehung:Ökumenische Reisen von Süßen nach Törökbálint bereiteten den Boden für die Entwicklung der Patenschaften seit 1979.Im Jahr 1982 kam es zum ersten Kontakt zwischen den beiden Gemeinden: Der stellvertretende Vorsitzende des Liederkranzes Germania Süßen traf den Törökbálinter Bürgermeister im dortigen Rathaus. Kontakte ab diesem Jahr zwischen dem Liederkranz Germania und dem Károly-Lendvai-Männerchor führten zu einer Konzertreise 1987 nach Törökbálint.Das Jahr der "Wende", 1989, bewirkte auch in Ungarn mehr Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung. Dies führte zu einer Verstetigung und Verfestigung der Kontakte zwischen beiden Ortschaften.Besiegelung der Patenschaft:Am 16. Juni 1990 wurde die Patenschaftsurkunde zwischen den beiden Gemeinden in Törökbálint vom dortigen Bürgermeister Josef Gigler und dem stellvertretenden Bürgermeister Karl Müller, Süßen unterzeichnet.Weg zur Partnerschaft:Seit der Unterzeichnung haben sich die beiden Städte prächtig entwickelt:Süßen konnte 1996 die Stadterhebung feiern, bei der dabei unsere ungarischen Freunde aus Törökbálint nicht fehlen durften. Sie freuten sich mit uns über diese Auszeichnung. Und Törökbálint verändert sich in atemberaubendem Tempo, so dass es bei jedem Besuch etwas Neues zu sehen gibt.Konnte Süßen in den Anfangsjahren der Patenschaft noch mit der ein oder anderen Aktion unterstützen, so stehen sich die beiden Gemeinden heute gleichwertig gegenüber. Um dies zum Ausdruck zu bringen unterzeichneten Bürgermeister Wolfgang Lützner und Bürgermeister Istvan Turai am 20. August 2000, im 10. Jahr der Städtebeziehung, die Partnerschaftsurkunde. Gleichzeitig wurde damit die freundschaftliche Beziehung zueinander bekräftigt, die nach wie vor große Bedeutung und Intensität hat.Vereine:Am gleichen Tag wurde dann auch die Patenschaft zwischen dem Liederkranz Germania Süßen und dem Károly-Lendvai-Chor besiegelt. Der TC Törökbálint folgte gemeinsam mit dem VfR Süßen diesem Beispiel am 18. Mai 1991. Daneben gab und gibt es von Anfang an enge Kontakte zwischen den beiden Schachvereinen und zum Ortsverschönerungsverein in Törökbálint.Schulen:Ein reger Schüleraustausch steht seit dem 1. Oktober 1991 im Mittelpunkt der Partnerschaft zwischen lgnaz-Zimandy-Schule Törökbálint und der J.-G.-Fischer-Grund-, Haupt- und Werkrealschule.Fazit:Um die solide gewachsene Patenschaft haben sich viele Menschen in Törökbálint und in Süßen über Jahre hinweg eingesetzt. Auch wenn Sie hier nicht namentlich erwähnt wurden, gilt ihnen ein ganz herzliches Dankeschön!Zahlreiche enge und herzliche Kontakte schaffen und erhalten diese lebendige Patenschaft!


Seitendorf bei Fulnek / Hladké Životice (Tschechien)

Vertreibung – Patenschaft der Stadt SüßenSeitendorf gehörte zu den deutschen Siedlungsgebieten des sogenannten Kuhländchens im mährisch-schlesischen Teil des heutigen Tschechiens. Bis zur Vertreibung der Sudetendeutschen im Jahr 1946 bildete die deutsche Bevölkerung historisch bedingt die überwiegende Mehrheit der Einwohner.Die Patenschaft mit Süßen besteht seit 1962. Der 2011 errichtete Gedenkstein im Süßener Filsbogenpark symbolisiert die Patenschaft und erinnert an die Vertriebenen. 2012, zum 50. Jubiläum der Patenschaft, wurde der Spazierweg des Filsbogenparks zum Seitendorfer Weg umgetauft.Die Patenschaft der Stadt Süßen sowie die zahlreichen weiteren Patenschaften im Kreis Göppingen und im mittleren Neckarraum sind ein Hinweis, dass viele Vertriebene hier einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben. Stellvertretend wird hier auch auf die Patenschaft Göppingen über den Schönhengstgau sowie die Patenschaft Geislingen über Südmähren hingewiesen. Die Patenschaften spiegeln das Interesse der Vertriebenen und deren Nachkommen an der faszinierenden mährischen Kulturlandschaft, die sich wie alle Siedlungsstrukturen ständig transformiert. Dass sich insbesondere seit 1989 die direkten Kontakte zur jetzigen Bevölkerung sehr intensiviert haben und heute selbstverständlich sind, ist ein erfreulicher Aspekt der gesamteuropäischen Entwicklung.


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