Archiv
Das Stadtarchiv Süßen befindet sich im Haus Bachstraße 44. Genutzt werden
kann es nach telefonischer Absprache: 07162/9330214 oder 07162/7898 (Runschke).
Das Stadtarchiv ist ein sog. “Mehrheitsarchiv”, d. h. es bewahrt den
archivreifen und -würdigen schriftlichen Niederschlag der bis 1933 selbständigen
Gemeinden Groß- und Kleinsüßen sowie denjenigen der am 15. September 1933
gebildeten Gemeinde Süßen, die am 1. Juli 1996 zur Stadt erhoben
wurde.
Der bis zum Jahr 1976 verzeichnete Bestand wird über zwei Findbücher erschlossen. Die ältesten Schriftstücke gehen bis auf das Jahr 1541 zurück. An besonders alten und wichtigen Bänden sind im Archivbestand Großsüßen das in zwei Großfoliobänden angelegte Salbuch von 1735 und im Bestand Kleinsüßen die Güter- und Steuerbeschreibung von 1760 hervorzuheben. Einen wertvollen Bestand bilden die Inventuren und Teilungen, die in Kleinsüßen von 1791 bis 1899 vorhanden sind, während sie in Großsüßen die Zeit von 1810 bis 1899 umfassen. Mit ihren über 2500 Namen bilden sie eine familiengeschichtliche Fundgrube.
An Sammlungen ist neben einer im Aufbau befindlichen Bildsammlung eine umfangreiche Sammlung zum Leben und Wirken des in Großsüßen geborenen Dichters Johann Georg Fischer vorhanden. Darunter befinden sich seine sämtlichen gedruckten Werke. Daneben werden noch die Hälfte der in eine Stiftung eingebrachten Werke des 1978 verstorbenen Malers und Zeichners Helmut Baumann vom Archiv betreut. Ein großer Teil des bildnerischen Nachlasses von Friedrich Geiger, auch er aus Großsüßen gebürtig, befindet sich ebenfalls im Archiv. Eine reichhaltige Sammlung volkskundlicher Objekte geht weit über die eigentlichen Aufgaben eines Archivs hinaus.
Der bis zum Jahr 1976 verzeichnete Bestand wird über zwei Findbücher erschlossen. Die ältesten Schriftstücke gehen bis auf das Jahr 1541 zurück. An besonders alten und wichtigen Bänden sind im Archivbestand Großsüßen das in zwei Großfoliobänden angelegte Salbuch von 1735 und im Bestand Kleinsüßen die Güter- und Steuerbeschreibung von 1760 hervorzuheben. Einen wertvollen Bestand bilden die Inventuren und Teilungen, die in Kleinsüßen von 1791 bis 1899 vorhanden sind, während sie in Großsüßen die Zeit von 1810 bis 1899 umfassen. Mit ihren über 2500 Namen bilden sie eine familiengeschichtliche Fundgrube.
An Sammlungen ist neben einer im Aufbau befindlichen Bildsammlung eine umfangreiche Sammlung zum Leben und Wirken des in Großsüßen geborenen Dichters Johann Georg Fischer vorhanden. Darunter befinden sich seine sämtlichen gedruckten Werke. Daneben werden noch die Hälfte der in eine Stiftung eingebrachten Werke des 1978 verstorbenen Malers und Zeichners Helmut Baumann vom Archiv betreut. Ein großer Teil des bildnerischen Nachlasses von Friedrich Geiger, auch er aus Großsüßen gebürtig, befindet sich ebenfalls im Archiv. Eine reichhaltige Sammlung volkskundlicher Objekte geht weit über die eigentlichen Aufgaben eines Archivs hinaus.
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