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Stadtgeschichte im Überblick

1071 Erste namentliche Erwähnung als "Siezun" in einer Urkunde des Klosters Lorsch an der Bergstraße.
1382 Die Grafen von Helfenstein verpfänden einen Großteil ihrer Herrschaft, darunter auch Großsüßen, an die Reichsstadt Ulm.
1396 Großsüßen kämmt ganz zu Ulm, da die Helfensteiner ihre Pfandschaft nicht mehr einlösen können.
1449 Im Schwäbischen Städtekrieg Zerstörung von Großsüßen durch Graf Ulrich v. Württemberg.
1529 Nach dem Tod Philipps von Rechberg auf Ramsberg erhalten die Reichsmarschälle von Pappenheim Kleinsüßen.
1535 Endgültige Einführung der Reformation in Großsüßen; Kleinsüßen bleibt katholisch. Im gleichen Jahr erste bildliche Darstellung der beiden Süßen auf einer Panoramakarte.
1552 Verurteilung und Hinrichtung des Schulmeisters Valentin Feinstlin wegen Brandstiftung.
1553 Die Herren von Bubenhofen auf Ramsberg erben den Kleinsüßener Besitz der Pappenheimer.
1596 Pest - in Großsüßen 158 Tote, 1607 und 1627 weitere Pestepidemien.
1613 Hexenwahn; Katharina Ruess v. Großsüßen in Ulm enthauptet und verbrannt.
1634 Dreißigjähriger Krieg - 180 Tote.
1802 Die Mediatisierung der Reichsstadt Ulm bringt Großsüßen zu Bayern.
1806 Am 18. Januar läßt der württembergische König Friedrich 1. zu Ehren Napoleons zwischen Großsüßen und Salach einen Triumphbogen errichten.
1810 werden beide Orte württembergisch (Oberamt Geislingen).
1816 Am 25. Oktober wird der Dichter und Lehrer Johann Georg Fischer in Großsüßen geboren (verstorben am 4. Mai 1897).
1830 Bau der ersten Fabrik in Großsüßen; eine Bandfabrik im Anwesen der heutigen Fa. Schuler.
1847 Die Eisenbahn erreicht Kleinsüßen.
1848 wird die Thurn und Taxissche Postexpedition im "Roten Ochsen" in Kleinsüßen eingerichtet.
1849 Eisenbahnlinie bis Geislingen ist fertig.
1919/25 "Gründerzeit": Firmen Strassacker, KellerBau, Spindelfabrik, Staufen-Wolle, Kammgarnspinnerei.
1933 Vereinigung von Groß- und Kleinsüßen zur neuen Gemeinde Süßen.
1938 Auflösung des Oberamtes Geislingen. Süßen kommt z. Landkreis Göppingen.
1945 20. April: Einmarsch der Amerikaner.
1946 Zuzug von über 1600 Heimatvertriebenen und Flüchtlingen (42 % d. Einw.).
1996 Stadterhebung (10.300 Einw., 5.000 Arbeitsplätze).