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Corona: Landkreis Göppingen in Inzidenzstufe 1

Die Erde als Virus
Foto: Pixabay.com/MiroslavaChrienova

Pressemitteilung, 06.07.2021 – Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen liegt am heutigen Dienstag, 06.07.2021, am fünften Tag in Folge unter dem Wert von 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Dies hat das Gesundheitsamt am heutigen Dienstag in Form einer Notbekanntmachung auf der Homepage des Landkreises amtlich bekanntgemacht. Maßgeblich für diese Bekanntmachung ist der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte Inzidenzwert.
 
Damit gelten ab Mittwoch, 07.07.2021 die Regelungen der Inzidenzstufe 1 der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg. Lockerungen im Vergleich zu den bisher geltenden Regelungen der Inzidenzstufe 2 gibt es insbesondere im Bereich der Veranstaltungen. Dabei erhöht sich in erster Linie die Obergrenze der jeweils zugelassenen Personenanzahl. So sind öffentliche Veranstaltungen im Freien mit bis zu 1.500 Personen und innerhalb geschlossener Räume mit bis zu 500 Personen zulässig. Private Veranstaltungen können im Freien mit bis zu 300 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 300 getesteten, genensenen oder geimpften Personen durchgeführt werden. Auch im Hinblick auf die allgemeinen Kontaktbeschränkungen ergeben sich Lockerungen. So sind ab Mittwoch Treffen von maximal 25 Personen, unabhängig von der Anzahl der Haushalte, möglich. Eine Übersicht über die derzeit geltenden Regelungen ist auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg verfügbar.
 
Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass diese Lockerungsschritte wieder rückgängig gemacht werden müssen, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über dem Wert von 10 / 100.000 Einwohner liegt. Wie schnell dies gehen kann, hat die vergleichbare Entwicklung im vergangenen Jahr gezeigt. Auch hier hatten die Lockerungen in den Sommermonaten nur relativ kurz Bestand und durch ein steigendes Infektionsgeschehen mussten erneut Einschränkungen vorgenommen werden.
 
Nicht nur das Gesundheitsamt, sondern auch viele Experten warnen deshalb insbesondere vor dem Hintergrund der Delta-Variante davor, allzu sorglos zu sein und die AHA-Regeln zu missachten. Die Delta-Variante ist nicht nur wesentlich ansteckender, sondern die Krankheitsverläufe sind schwerwiegender und führen häufiger zu Krankhenhausaufenthalten. In Fachkreisen ist es nicht mehr die Frage, ob eine vierte Welle im Herbst kommen wird, sondern nur, wie hoch sie ausfallen wird.
 
Deshalb appellieren das Gesundheitsamt, die Kreisärzteschaft sowie die Leitung der Alb-Fils-Kliniken an die Menschen, die sich bislang gegen eine Impfung entschieden haben, zum eigenen Schutz, aber auch im Interesse der Allgemeinheit, die bestehenden Impfangebote zu nutzen.

 AnsprechpartnerinClarissa WeberPersönliche Referentin und PressestelleE-Mail: pressestelle@lkgp.de

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