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Grundsteuer bei Eigentümerwechsel

Info der Kämmerei über die Handhabe

Foto: Pixabay/geralt

Wer zahlt die Grundsteuer bei Eigentümerwechsel?
 
Stichtag für die Festsetzung der Grundsteuer
 Gemäß § 10 Absatz 1 Grundsteuergesetz (GrStG) ist derjenige Schuldner der Grundsteuer, dem das Grundstück bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet wurde. Die Grundsteuer wird zu Beginn des Kalenderjahres festgesetzt (§ 9 Absatz 1 GrStG). Hieraus folgt, dass derjenige, der am 1. Januar Steuerschuldner der Grundsteuer war, für das ganze Jahr die Steuer zu entrichten hat.  Eigentümerwechsel für die Grundsteuer erst im folgenden Kalenderjahr
Wer also unterjährig verkauft, das heißt an irgendeinem anderen Datum als dem 1. Januar, muss trotzdem für das laufende Kalenderjahr die Grundsteuer bezahlen, auch wenn der neue Eigentümer schon einige Monate das Haus oder die Eigentumswohnung besitzt. 
Private Vereinbarung über anteilige Bezahlung der Grundsteuer
Unabhängig von den gesetzlichen Bestimmungen steht es Verkäufer und Käufer aber frei, Erstattungsansprüche mittels einer privatrechtlichen Regelung im Kaufvertrag zu vereinbaren. Ist eine anteilige Erstattung im Kaufvertrag nicht ausdrücklich geregelt, bleibt der frühere Eigentümer Grundsteuerschuldner und kann vom Käufer keinen Anteil an der Grundsteuer für das Jahr des Verkaufs fordern. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung Ihr
Steueramt der Stadt Süßen
 

(Erstellt am 04. September 2019)

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